HipHop

Hip Hop wird unterteilt in viele Stilrichtungen, welche hier genauer erläutert werden.

Choreographien setzen sich aus all diesen Stilrichtungen zusammen und bieten den Schülern ein breit gefächertes Repertoire, damit sie sich als Tänzer/innen optimal weiterentwickeln können. Locking, Popping, House, Female und Krumping sind die elementaren Stilrichtungen, welche dem Hip Hop Tanzen zugrunde liegen.

Locking

Locking zeichnet sich durch zügige Bewegungskombinationen und Gestikulieren aus, das dem Imitieren der Bewegungen von Marionetten- oder Comicfiguren nahe kommt. Der Begriff „Lock“ wurde für diese Stilrichtung gewählt, da die schnellen Bewegungen schlagartig gestoppt werden und der Körper in einer bestimmten Position „einrastet“. Anschließend wird das Tempo wieder aufgenommen. Entstanden ist der Tanz Anfang der 1970er in Los Angeles. Als Erfinder des Lockings gilt Don Campbell, weshalb es auch zu Ursprungszeiten „Campbell Lock“ genannt wurde.

Popping

Popping zeichnet sich durch kurze und impulsive Bewegungen (sog. Pops) aus, die den Tänzer je nach Ausführung mechanisch erscheinen lassen. Spannung und Entspannung der Muskulatur in allen Körperteilen sorgen für diesen Effekt und sind elementar für das Popping. Hierzu gehören auch die neueren Stilrichtungen wie, Tutting, Waving, Ticking und Straubing. Boogaloo Sam gilt als Erfinder des Poppings, dass Anfang der 1970er in Fresno (Kalifornien) entstanden ist.

House

House hat seine Wurzeln in Chicago und New York. Hier entstand diese Stilrichtung in den Clubs und wird hauptsächlich zu House Musik getanzt. House wird als die körperlich anstrengendste Richtung angesehen, da das Hauptaugenmerk auf der Beinarbeit des Tänzers liegt. Es setzt sich zusammen aus schnellen, komplexen Schritten (Beinarbeit) und aus flüssigen Bewegungen im Oberkörper. Die Bewegungen im Oberkörper sind hierbei wesentlich freier als die der Beine. Die Hauptelemente des „House Dance“ sind, Footwork, Jacking und Lofting.

Female

Female Hip Hop ist, wie der Name bereits verrät, eine Stilrichtung, welche sich an weiblichen Bewegungen orientiert. Die meisten Schrittkombinationen beinhalten schwingende Bewegungen in den Hüften und im Oberkörper. Körperwellen und weiche Bewegungen prägen diesen Stil, in dem kaum abgehackte (z.B. Popping) aber dennoch harte Bewegungen vorkommen.

Krumping

Krumping ist ein sehr schneller, expressiver Freestyle-Tanz, der sich im Wesentlichen aus „Stomps“ (Stampfen), „Chestpops“ (die Brust blitzartig hochschnellen lassen), und „Armswings“ (die Arme schwingen) zusammensetzt. Dazu kommen sogenannte „Groundmoves“, die auf dem Boden stattfinden, sich jedoch stark von Breakdance unterscheiden, und „Puzzles“, die an den Tanzstil Tutting erinnern. Die Krump-Tänzer erzählen mit ihren Bewegungen Geschichten, was auch als „Taunts“ bezeichnet wird. Krumping wird meistens auf offener Straße, manchmal aber sogar in Kirchen getanzt und ist „interaktiv“, das Publikum wird in das Geschehen einbezogen und zum Mitmachen animiert. Es gibt auch Battles, also tänzerische Wettkämpfe zwischen verschiedenen Crews. Diese werden bei den Clowns als „Clown Groups“ bei den Krumpern als „Fams“ (Familien) bezeichnet. Krumping ist ein in der afro-amerikanischen Gemeinde von South Central Los Angeles entstandener Tanzstil. Er umfasst neben Freestyle-Tanzbewegungen auch kunstvolle Gesichtsbemalungen und wird in Regel in einer Gruppe bzw. als Wettstreit (Battle) aufgeführt. Ein ähnlicher Tanzstil ist das „Clowning“, erfunden von Tommy the Clown, dem bekanntesten Clowningtänzer der USA.

 

Breakdance

Die Tänze B-Boying, Locking, Popping und Electric Boogie werden heute fälschlicherweise als Breakdance zusammengefasst. Im eigentlichen Sinne ist Breakdance lediglich ein Synonym für B-Boying

B-Boying

Der Erfinder des B-Boying ist unbekannt. Vermutlich ist der Tanz nicht einer einzigen Person zuzuschreiben. Ursprungsort des Tanzes ist New York. In seiner Entstehung wurde der Tanz maßgeblich vom Rocking, diversen James Brown-Tanzschritten, dem Bodenturnen, sowie den damals populären Kung-Fu-Filmen geprägt. Zu den wesentlichen Elementen des B-Boying zählen

  • Top Rocking (das Tanzen im Stehen),
  • Footworks (das Tanzen auf dem Boden),
  • Freezes (das Verharren in einer möglichst eindrucksvollen Position) und
  • Powermoves (das Rotieren auf einer Körperstelle oder entlang einer Körperachse).

Footworks und Freezes werden häufig auch als Styles zusammengefasst. Für die Interpretation des Tanzes werden folgende Aspekte beleuchtet:

  • Originalität
  • Ausführung
  • Körpersprache
  • Umgang mit der Musik.

(Quelle: u.a. www.wikipedia.org)

Breakdance wird nur im zwei Stunden Paket angeboten, da beide Stunden elementar für die Entwicklung im Breakdance sind. Das Paket beinhaltet eine Lernstunde und eine Stunde zur Umsetzung des Erlernten.

 

Conceptclass

NEU! In diesem Kurs variieren die Trainer von Woche zu Woche, um den Schülern Abwechslung zu bieten. 

Der Trainer wird erst bei Kursbeginn bekannt gegeben. Vermittelt werden Grundlagen aus vielen verschieden Stilrichtungen, um den Schülern ein großes Spektrum präsentieren zu können und somit ihre Entwicklung optimal zu fördern. Diese Stunde ist grundsätzlich für fortgeschrittene Tänzer gedacht, da das Niveau sehr hoch sein kann (Abhängig von der jeweiligen Stilrichtung und dem Trainer).

Neugierig geworden? Schaut vorbei!